Damit stirbt unser Sommergeschäft

Evi Papanagiotou, Gastronomin am Grazer Lendplatz faßt es so zusammen:

Wir haben 2018 unser Restaurant Bakaliko Cusina eröffnet. Obwohl unser Lokal sehr gut angenommen wird, kann man natürlich in diesem Zeitraum die Anfangsinvestitionen nicht erwirtschaften.

„Als wir Mitte März zusperren mußten, reichten die Barreserven um die Mitarbeiter und andere offene Forderungen zu bedienen. Für ein eigenes Einkommen und den laufenden Kosten blieb nichts.“

Eine Gastronomin die hofft, dass es aufwärts geht

Jetzt dürfen wir wieder aufsperren ohne zu wissen, wann und ob zugesagte Hilfskredite kommen, ob unsere griechischen Mitarbeiter überhaupt einreisen können und ob wir den Gastgarten, der jetzt unerläßlich ist, überhaupt bewirtschaften können.

Obwohl wir im Lokal mit den Distanzregeln fast alle Plätze halten könnten, müssten wir den halben Garten wegräumen. So ist der Betrieb nicht gewinnbringend zu führen. Auch wenn die Gäste meines Wissens nach kaum Ansteckungsgefahr haben, wenn sie Rücken an Rücken sitzen, ist da die Abstandsregel noch weiter gefaßt und der Schanigartenplatz halt beschränkt.

„Zudem ist die Ganztagsmaske für Mitarbeiter natürlich eine umstrittene Zumutung.“

Eine Gastronomin hinterfragt die behördlichen Maßnahmen

Bei uns war „Sharing Dining“ immer sehr beliebt: Jetzt darf ein Päärchen oder eine Familie nicht mal einen Salzstreuer oder einen gemeinsamen Brotkorb benutzen. Ob das alles durch Fakten begründbar ist, wage ich zu bezweifeln.

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